Anne-Frank-Tag am 12.06.2017

Die Geschichte von  Anne Frank

(ein Vortrag mit Bildern, gehalten von Lars Köster)

 Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren. Sie hatte eine ältere Schwester, die hieß Margot, einen Vater namens Otto und eine Mutter namens Edith.

Die Familie Frank waren Juden.

In der Zeit, in der die Familie Frank lebte, wurde es für Juden in Deutschland immer schwieriger zu leben. Juden wurden beschimpft, ihr Eigentum wurde ihnen weggenommen oder zerstört. Sie mussten einen Judenstern an ihrer Kleidung tragen, damit jeder sehen konnte, dass sie Juden waren.

An den Juden wurden ganz fürchterliche Verbrechen begangen. Die meisten wurden in Konzentrationslager gebracht, wo sie zuerst unter ganz schlimmen Bedingungen arbeiten mussten und schließlich umgebracht wurden.

Deshalb beschloss die Familie Frank in die Niederlande auszuwandern. Zunächst konnten sie dort ein sorgenfreies Leben führen.

Aber eine Zeitlang später kamen die Nationalsozialisten aus Deutschland auch in die Niederlande und verfolgten dort alle Juden. Die Familie Frank beschloss unterzutauchen.

Sie versteckten sich von 1942 bis 1944 im Haus hinter dem Geschäft von Otto Frank.

Es gab noch vier weitere Personen, die sich dort versteckten: Familie van Pels, und später kam noch Fritz Pfeffer dazu.

Am 12. Juni 1942 feiert Anne Frank ihren 13. Geburtstag in ihrem Versteck. Sie bekommt ein Geschenk, das sie sich sehr gewünscht hat: ein Tagebuch! Anne fängt sofort an zu schreiben.

Zwei Jahre lang schreibt Anne Frank ihre Gefühle und Erlebnisse in ihr Tagebuch. Gerne wäre Anne eine Schriftstellerin geworden.

Schließlich werden alle Juden doch noch von den Nazis in ihrem Versteck entdeckt.

Alle werden in Konzentrationslager gebracht.

Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergenbelsen. Sie wurde nur 15 Jahre alt.

Diesen Vortrag haben wir gehalten, damit das traurige Schicksal von Anne nicht vergessen wird.

Wir alle sollten darauf achten, dass so schreckliche Dinge nie wieder passieren.